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Sättigungseffekte DIY Recording Equipment Colour (Teil 1)

Bauteile des DIY Recording Equipment ColourWir alle lieben die Sättigungseffekte die bestimmte Bauteile in analoger Hardware bringen. Statt aber noch einen weiteren EQ oder Kompressor zu designen, hatte Peterson Goodwyn aus Philadelphia eine ziemlich gute Idee: Er baute eine günstige Hardware ohne Bling Bling und Extras, die ausschließlich analoge Sättigungseffekte erzeugt. Guten Tag DIY Recording Equipment Colour!

Im November 2013 als Croudfunding Kampagne gestartet, hat das API 500 Colour Modul allerdings noch einen besonderen Twist

Die Module spielen verrückt

Den Colour kann man erst einmal hier bestellen. Der Name kommt übrigens von der „Klangfarbe“. Es ist wieder ein 500er Format Modul – allerdings ein besonderes: das Grundmodul (die „Palette“ (Farbpalette)) enthält nur wenige Teile, drei Schalter und zwei Regler und kann nichts. Dafür nimmt sie drei kleinere Module mit verschiedenen „Colours“, also Klangfarben auf. Diese Module sind klein, günstig, ein offener Standard und natürlich miteinander im Sound kombinierbar. Über die beiden Regler wird nur eingestellt, wie viele Verzerrungseffekte man haben möchte.

Der Bausatz kommt übrigens liebevoll verpackt. Und ich habe wieder ein Pärchen für Stereo geordert.

Bauteile des DIY Recording Equipment Colour

Perfekt für Anfänger

Den Bausatz kann ich für jeden der ins DIY einsteigen möchte sehr empfehlen. Er ist sehr einfach aufgebaut, durch die Module in Etappen baubar, bezahlbar und die Anleitung wirklich narrensicher (sofern man englisch kann).

Die Colour Palette - das Grundmodul
Abgesehen von 3 Schaltern, 3 LEDs und 2 Potis sind hier alle Bauteile des Grundmoduls zu sehen. Perfekt für Einsteiger!

Das allereinzigste…

Kleiner Einschub: Viele Menschen sind ja der Meinung das Wort „einzige“ ließe sich nicht steigern. Ich sehe das ganz anders:

  1. einzige
  2. einzigste
  3. allereinzigste
  4. allereinzigstes überhaupt

Ihr seht: kein Problem!

Aber zurück zum allereinzigsten überhaupt was ein bisschen fummelig ist: das Einlöten der LEDs. Hier muss man ein wenig biegen, korrigieren, doch noch mal ins Handbuch schauen. Aber dann klappt es. Und wirklich grandios: es sind RGB-LEDs die sich automatisch der Farbe des eingebauten Colour-Moduls anpassen!

Sehr aufpassen sollte man auch bei den Mini-Schrauben der Potikappen – die sind so winzig, dass sie leicht verloren gehen, zumal sie lose in der Tüte mit den anderen Hardware-Teilen rumfliegen.

Das erste Modul: CTX mit Cinemag-Transformer

Diese Farbe kommt mit einem waschechten Übertrager von Cinemag. Zwar handelt es sich nur um eine consumer Ausgabe, aber was soll’s! Das Minimodul ist so simpel aufgebaut, dass es nach nur fünf Minuten fertig gebaut ist.

Vorher...
Vorher…
DIY-Recording-Equipment-Color-CTX-Modul-bauen
Nachher…

Die Palette ist fertig

Das ging schon fast zu schnell. Die Palette ist fertig, das erste Modul auch. Dieses wird im übrigen nur eingesteckt, damit man es jederzeit gegen ein anderes Modul tauschen kann.

Jetzt kommt der erste Test ob es auch läuft… Aber das erzähle ich im zweiten Teil.

DIY-Recording-Equipment-Colour-Modul-serber-bauen

3 Gedanken zu „Sättigungseffekte DIY Recording Equipment Colour (Teil 1)

  1. Hallo Götz,

    wenn man bei DIYRE in den USA bestellt, wie hoch sind dann die Zollgebühren. Einfach 19% Einfuhrumsatzsteuer auf den Shop-Preis draufrechnen? Oder wird es noch teurer?

    LG,
    Steffi

    1. Hallo Steffi,
      zu zahlst 19 % Einfuhrumsatzsteuer und obendrauf noch Zoll. Der Zoll kann je Produkt sehr unterschiedlich ausfallen – ich hab bis dato bei Elektronikbausätzen immer 3 % bezahlt. Und: Das ganze wird auf den Warenwert + Versandkosten berechnet.
      LG
      Götz

      1. Vielen Dank, Götz! Gab es nicht mal die Regelung, dass alles unter 150 Euro zollfrei eingeführt werden kann? Aber da ist man wahrscheinlich eh schnell drüber bei den DIYRE-Bausätzen … 😉

        Hab mir übrigens mittlerweile seeeeehr viele Videos und Artikel von dir angesehen. Toll gemacht und sehr inspirierend! Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit!

        LG,
        Steffi

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